Kommentar ________________________________________________
Man
kennt Pamela Anderson als Badenixe in Malibu und als zeigefreudiges
Seite 3-Girl. Als echte Schauspielerin hat sie weniger Punkte
sammeln können. In Barb Wire wird sexy Pams enorme Oberweite auch
schamlos ins rechte Licht gerückt. Als Amazone oder weibliche Mad
Max Reinkarnation, wird Pamela in engen Lederkostümen, Stiefeln und
Korsetts in Szene gesetzt, immer schön aufreizend.
Geben wir zu, dass die hübsche Blondine vorwiegend
Männerherzen auf Touren bringt. Der Film wurde entsprechend nicht
wirklich ernst genommen und nicht besonders gut rezensiert.

Ich denke allerdings, dass dies
ungerecht ist. Pamela ist hier die richtige Besetzung. Der Film basiert auf dem
gleichnamigen Dark Horse-Comic, welcher wiederum auf die Barbarella Figur
der 60er Jahre anspielt. Und Pamela hat durchaus eine Ähnlichkeit mit der
Comicfigur.
Ansonsten ist der Film unterhaltsam, spannend und bietet ein paar
gelungene Actionszenen. Kein Film zum Nachdenken, sondern
einfach zum Entspannen.
Aus Fetischsicht sind die scharfen Lederkostüme
von Pamela Anderson natürlich ein Leckerbissen. Die (kurze) opening
Sequence zeigt sie auch beim Strippen im knappen Latexrock.
Der Film wurde mehrmals als DVD neu aufgelegt, mit
unterschiedlichen Bonus features (Interview, Making of...). Ich
persönlich habe eine Ausgabe auf der der Latex Striptease der
opening Sequence in voller Länge (10 Minuten) zelebriert wird.
Einfach heiss.
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