Die Filme


Barb Wire
Bitter Moon

Blue Velvet
Catwoman
Crash
Flambierte Frau
Geschichte der O
Irma Vep
Jill the Killer
Macht der Begierde
Long Dark Kiss
Mercy
Preaching to Perverted
Razorblade Smile
Romance
Sadomania
Tokyo Decadence
Underworld
Wir leben SM
9 1/2 Wochen

 
Jill the Killer

 

Regie:    Anthony Hickox  (USA 1999)

Alternative Titel:  Jill the Reaper, Jill rips

Darsteller:  Dolph Lundgren, Danielle Brett, Kristi Angus

Genre:   Krimi

 

  

   

Synopsis  ___________________________________________________

Ein paar Kinder finden eine bondagierte Leiche, die im Fluss treibt. Die Polizeiuntersuchung ergibt, dass der Tote offensichtlich freiwillig an SM-Spielen teilgenommen hat bevor er ermordet wurde. Er ist auch der Bruder des ehemaligen Polizisten Murray Wilson (Dolph Lundgren). Letzterer ist nach einem Alkoholproblem aus der Polizei verstossen worden und lebt heute einsam und verwahrlost. Wilson tankt jedoch wieder Energie und beschliesst den Mörder seines Bruders selbst aufzuspüren. Als erste Spur erweist sich ein Videoband, auf dem der Ermordete in eindeutigen SM-Sessions zu sehen ist, den Händen einer geheimnisvollen Domina ausgeliefert. Wilson glaubt jedoch nicht, dass die blonde Prostituierte seinen Bruder ermordet hat. Er tippt eher auf den skrupellosen Geschäftsmann Jim Conway, dessen Gebaren äusserst suspekt erscheinen.

Sehr schnell wird Wilson vor viele neue Herausforderungen gestellt. Er bemüht sich mit dem Trinken aufzuhören, knüpft wieder Beziehungen zu seiner Mutter und lernt Irene (Danielle Brett) kennen, die Witwe seines Bruders. Er treibt sich jedoch auch in der SM-Szene herum und sucht das Licht hinter den Machenschaften der Stadtpolitiker. Wilson sucht eigentlich nicht nur einen Mörder, sondern versucht auch herauszufinden, was sein Bruder oder andere Leute an der SM-Welt anziehend finden.

 

Kommentar  ________________________________________________

Dolph Lundgren war nie ein grosser Schauspieler, auch wenn er eine zeitlang recht populär mit spektakulären Actionfilmen war. In diesem Krimi hat Lundgren die eindeutige Hauptrolle und sollte ein Charakterdarsteller sein, was ihm aber nicht wirklich gelingt.

Aus der Perspektive des Fetischfans ist "Jill the Killer" dennoch interessant. Die Handlung führt immer wieder in Dominastudios. Auf polizeilischem Beweismaterial sind BDSM-Szenen festgehalten und der Hauptdarsteller sucht auch selbst eine Domina auf, um am realen Spiel herauszufinden, was SM wirklich ist.

Die Fetischszenen machen insgesamt nur ein paar Minuten aus. Sehr schön sind allerdings die Bilder der Prostituierten Jill alias Frances (Kristi Angus), deren roter Catsuit sehr anziehend wirkt. Kein Gummi, sondern eher Lack oder beschichtetes Lycra, aber immerhin. Schade, dass davon nicht mehr im Film zu sehen ist!

Zusammenfassend kann man also sagen, dass "Jill the Killer" nicht unangenehm zu sehen ist, aber bei Leibe kein Meisterwerk ist. Für alle, die eine DVD kaufen wollen, lohnt es sich also erst einmal den Ausverkauf abzuwarten.
 

NOTE

EROTIK

FETISH

BDSM