Kommentar
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Wie alle japanischen Filme, hat Tokyo Decadence rein
gar nichts mit der Hollywood Filmschmiede zu tun. Dies ist ein
independant Film, abseits von Kommerz und bekannten Clichés.
Der
Regisseur zeigt hier zwei Welten, die eigentlich nicht zusammen passen.
Auf der einen Seite ist die Realität des SM Geschäfts, auf der anderen
die hoffnungslos romantische Suche nach dem wahren Leben.
Die Erotikszenen werden manchmal realistisch dargestellt
und manchmal zur Karikatur entfremdet. Ai wird als innerlich reine,
moderne Geisha dargestellt, die sich in den dekadenten,
drogengetriebenen Fantasien ihrer Kundschaft zurechtfinden muss.
Dieser Film ist keine Lobeshymne an die BDSM-Szene. Er
ist als Parabel gedacht, die Geschichte einer jungen Frau zwischen zwei
Welten. Gummi gibt es hier nicht zu sehen, aber Lack und Leder.
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