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Wir leben SM
| Regie:
Gerhard Stahl
(Deutschland 2003)
Darsteller: Woschofius,
Lady Isis, Zoé, Carlos Peron, Matthias Grimme, Axel Tüting Genre: Dokumentarfilm |
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Synopsis
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"Wir leben SM" ist kein Spielfilm im eigentlichen
Sinne. Der Regisseur hat vielmehr eine Gruppe bekannter SM-Anhänger
1 Jahr lang begleitet. Woschofius fotografiert, schreibt Bücher,
macht Musik und organisiert Veranstaltungen. Sein ganzes Tun dreht
sich nur noch um das Thema SM. Lady Isis ist Fetish- und
SM-Anhängerin und lebt dies als Domina aus. Nebenbei tritt Sie als
Performancekünstlerin auf. Zoé ist eine devote junge Frau und lebt
ihre SM-Fantasien in den Händen von Woshofius und Lady Isis aus, zum
Teil auch in einer Dreierkonstellation.
Der Film beobachtet die drei Hauptfiguren in ihrem
täglichen Leben, bei diversen öffentlichen Veranstaltungen, aber
auch bei verschiedenen privaten SM-Sessions. Nebenbei ist der Film eine Art
Aufklärungsdokumentation und zeigt auch eine Suspension-Bondage (mit
Matthias Grimme), eine musikalisch unterlegte Fetishperformance (mit
Carlos Peron) sowie offene Diskussionen über das Thema SM.
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Kommentar
________________________________________________ In
Zeitschriften und Fernsehen wird das Thema SM meistens als
Perversion dargestellt, als eine brutale Form der Erotik. Dieser
Film hingegen sieht das Thema mit wohlwollenden Augen. Einige Szenen
des Films zeigen erotische Spiele der "härteren Art". Allerdings so
aufbereitet, dass sie vom Zuschauer nicht als unangenehme Gewalt
empfunden werden, sondern als lustvoller Schmerz, als Spiel mit
Macht und Ohnmacht. Ziel des Films ist es auch, die Akteure als
verantwortungsvolle Menschen darzustellen, die wissen was sie tun
und die dazu stehen. Es geht also nicht darum reisserische
Skandalbilder zu zeigen, die noch mehr Öl ins Feuer giessen, sondern
positiv darzustellen, dass einige Personen ihre sexuellen Triebe in
einer anderen Form ausleben wollen.
Der Film ist SM-Neulingen oder SM-Fremden
wärmstens zu empfehlen, vorausgesetzt, dass eine offene Grundhaltung
zum Thema vorhanden ist. Der Streifen wirkt nie wirklich brutal auf den
Zuschauer, sondern versucht einfach einen authentischen Eindruck der
SM-Gefühlswelt zu vermitteln. |
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